Durch den Abbau von Silos Wachstum in einem schrumpfenden Markt erreichen











UNTERNEHMEN

Tubular Steel, Inc.

BRANCHE

Stahlgroßhandel

ÜBER DAS UNTERNEHMEN

Tubular Steel ist ein führender US-amerikanischer Händler von Rohren aus Kohlenstoff, legiertem und rostfreiem Stahl sowie weiteren Rohr- und Stangenprodukten.

 


 


HERAUSFORDERUNG

Beim US-amerikanischen Stahlhändler Tubular Steel mit Hauptsitz in St. Louis herrschte eine ausgeprägte Silokultur – interne Politik und Streitigkeiten waren an der Tagesordnung. Die operativen Leiter, aus denen das Führungsteam bestand, kommunizierten zwar mit dem CEO aber nicht untereinander. Dies führte zu massiver Ressourcenverschwendung und schlechter Produktivität. Obwohl das Unternehmen einen der profiliertesten Change-Management-Berater des Landes engagiert hatte, kam die Firma offenbar nicht voran. Die Fluktuation war hoch und die besten Talente verließen das Unternehmen in Scharen. Die Unternehmensberatung, die damals mit Tubular Steel arbeitete, schlug die Hände über dem Kopf zusammen und erklärte die Situation für „hoffnungslos“.

„Wir waren ein so hoffnungsloser Fall, dass die effektivste Beratungsfirma, die wir finden konnten – und sie hat einen sehr hohen nationalen Bekanntheitsgrad –, trotz monatelanger Versuche nichts mit uns anfangen konnte. Glücklicherweise war diese Firma mit Arbinger vertraut und verwies uns an sie weiter. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Wir sind jetzt das profitabelste Unternehmen in unserer Branche – mit zwei- bis dreimal höheren Renditen als bei unseren größten Konkurrenten. Dank Arbinger haben wir unsere Ziele übertroffen und eine Gemeinschaftsgefühl geschaffen, wie ich es in meiner Karriere noch nie erlebt habe.“

LARRY HEITZ
Ehemaliger CEO & Präsident | Tubular Steel, Inc.

LÖSUNG

Der CEO war davon überzeugt, dass die Herausforderungen eine grundlegende Veränderung des Mindsets erforderten, und engagierte deshalb Arbinger. So begann Arbinger mit dem Führungsteam in wöchentlichen Trainingseinheiten zu arbeiten und führte Einzelgespräche mit mit Mitgliedern des Managementteams. Durch diese Kombination aus Gruppentraining und Führungskräfte-Coaching wurde den Führungskräften ihr Einfluss aufeinander und auf die Organisation insgesamt deutlich sie begannen, ihre Arbeit neu zu auszurichten, um diesen Einfluss zu berücksichtigen. Larry Heitz, der Assistent des Geschäftsführers, gab alle anderen Aufgaben ab, um sich voll und ganz der Implementierung von Arbinger im gesamten Unternehmen zu widmen. Diese Implementierung beinhaltete die Schulung der Mitarbeiter:innen im gesamten Unternehmen und die Entwicklung neuer Metriken und Prozesse, die es den Mitarbeiter:innen ermöglichen würden, ihren individuellen Einfluss auf die Gesamtleistung des Unternehmens zu messen.

ERGEBNISSE

Die Mitarbeiter:innen von Tubular Steel haben das Unternehmen verändert. Ausgestattet mit einem nach außen gerichteten Mindset entwickelten die Teammitglieder neue und innovative Wege, ihre Arbeit anzupassen und dadurch die Produktivität und Leistung zu verbessern. Die Teammitglieder fanden zusammen, um einzigartige Ansätze zu entwickeln und einen Wettbewerbsvorteil in einem schrumpfenden Markt zu schaffen. Das Ergebnis: In einer Zeit, in der der Markt für die Produkte von Tubular Steel dramatisch von 10 Millionen Tonnen auf 6 Millionen Tonnen zurückging, wuchs der Umsatz des Unternehmens dennoch stark an. „Wir wuchsen von 30 Millionen Dollar auf über 100 Millionen Dollar und konnten unseren Gewinn mehr als vervierfachen“, so Larry Heitz, der später Präsident und CEO wurde.

„Das ist kein softes Thema. Unter dem Strich kann Arbinger einem Unternehmen helfen, mehr Gewinn zu machen. Mit einer kooperativen Kultur kommt man weiter voran und verdient dadurch mehr Geld.“ Im Gegensatz zu so vielen Trainingsinitiativen, die nicht mehr als ein Strohfeuer erweisen, war die durch Arbinger ermöglichte Veränderung bei Tubular Steel ein grundlegender Wandel des Mindsets, der durch neue Arbeitsweisen gestützt wurde. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit dieser Veränderung bemerkte Heitz: „Das Training und die Infrastruktur, die wir eingeführt haben, sind so tief verwurzelt, dass das Unternehmen seitdem erfolgreich ist.“